Kinderärztin Dr. Karin Michael unterstützt Kampagne zum Erhalt von Homöopathie und anthroposophischer Medizin in Deutschland
Mit der Initiative „Mittwochsmärsche der Weißkittel – es ist fünf nach zwölf!“ begann spontan am 6. Mai 2026 in Freiburg die Protestbewegung von Dr. med. Karin Michael gegen die bereits im Bundeskabinett beschlossene Reform der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland.
Bild: Nicolás Prestifilippo_Medizinische Sektion am Goetheanum Sie unterstützt damit die Petition des Aktionsbündnisses „weil’s hilft! – Naturmedizin & Schulmedizin gemeinsam“ sichtbar und aufklärend. Über 30 Millionen Menschen nutzen Homöopathie und anthroposophische Therapien. Jetzt soll diese Versorgung als Kassenleistung mit der Begründung von fehlendem wissenschaftlichen Wirknachweis gestrichen werden. Das ist für die auch in Deutschland tätige Kinder- und Jugendärztin nicht nachvollziehbar: „Während der Staat Milliardenprobleme hat, wird eine Debatte angestoßen, die lediglich 0,05 % der Gesundheitsausgaben betrifft. Wer hier streicht, spart nicht, sondern verschiebt Kosten in teurere Behandlungen, was vor allem Patient:innen mit chronischen Erkrankungen, onkologischen Krankheiten oder mit komplexen oder schwer behandelbaren Krankheitsverläufen betrifft. Integrative Medizin und eine gute Patientenversorgung sind in Gefahr!“ Bis zur ersten Lesung der Gesundheitsreform im Bundestag organisiert sie weiterhin mittwochs in folgenden Städten – jeweils ab 12.05 Uhr – einen „Marsch der Weißkittel“, wobei nicht nur Ärzt:innen, sondern auch Therapeut:innen, Pflegende und Patient:innen eingeladen sind, sich anzuschließen: am 27.05.2026 Köln, 12.05–16.00 Uhr am und um den Kölner Dom; am 03.06.2026 in Kassel vom Bahnhof Wilhelmshöhe bis zur Agentur für Arbeit; am 10.06.2026 in Berlin, voraussichtlich am Pariser Platz. Die Aktion spricht sich für Wahlfreiheit in der Therapieentscheidung aus und gegen den Verlust einer Behandlung, die hilft.
Zur Petition von „weil’s hilft“: https://www.weils-hilft.de/jetzt