Suche Mitgliedschaft Spenden

Volltextsuche

 
  • AGiD.Aktuell
    • Alle Beiträge
    • Aus den Zeitschriften
    • Forschungsförderung
    • Junge Anthroposophie
  • Anthroposophie
    • Was ist Anthroposophie?
    • Bewegung
    • Goetheanum
    • Rudolf Steiner
    • Anthroposophie im Gespräch
    • Zeitschriften & Medien
    • Veranstaltungen
  • Gesellschaft
    • Mitglied werden
    • Junge Anthroposophie
    • Fördermitgliedschaft
    • Aufgaben und Ziele
    • Fähigkeitsbildung
    • Forschungsförderung
    • Zusammenarbeit
    • Menschen und Organisation
    • Finanzen und Spenden
  • Kontakt
    • Geschäftsstelle
    • Stellenangebote
    • Arbeitszentren
    • Zweige
    • Netzwerk
< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Reiter und Posaunen – im Gespräch mit Gioia und Johannes Falk

Die Apokalypse des Johannes ist ein anspruchsvolles biblisches Thema, handelt sie doch vom Ende unserer Zeit. Gleichzeitig bietet sie viele eindringliche Bilder und weist auf menschheitliche Transformationsprozesse hin. Seit einiger Zeit sind Gioia und Johannes Falk mit einem großen internationalen Eurythmie-Ensemble zu diesem Thema auf Tour. Im Interview erfahren Sie mehr über Intentionen und Erfahrungen der Initiatoren.

von J. und G. Falk | S. Knust | 01/24/2026

Sebastian Knust: Das Thema Apokalypse ist sehr anspruchsvoll. Wie seid Ihr auf dieses Thema gekommen?

Gioia Falk: Ich hatte zunächst ein ganz anderes Programm vor. Ich habe dann plötzlich innegehalten und die aktuelle Zeit erlebt. Es war schon vor Jahren innerlich auf mich zugekommen. Jetzt war es an der Zeit, es entwickelte sich als Programm Apokalypse und es ist heute noch nicht vollständig. Das Thema wurde die letzten Jahre auf der Welt immer aktueller, obwohl es seit Jahrhunderten präsent ist und wohl auch in Zukunft präsent bleiben wird. 

SK: Ich kann mir vorstellen, dass die künstlerische Bearbeitung auch mit neuen Einblicken und Erfahrungen einhergeht. Könnt Ihr etwas davon schildern?

GF: Die Bilder sind tief und kaum zu fassen. Der Verstand kann sie nicht direkt greifen. Indem man sie gestaltet, kommen sie näher. Religiöse Innerlichkeit und Kunst schaffen tiefere Zugänge. Was sind zum Beispiel die „Reiter“? Woraus treten die Bilder hervor? Man kann versuchen zu interpretieren. Schließlich ist der Reiter aber dann wieder das starke Bild, das wir zum Leben erwecken wollen. Die Sprache ist stark, auch in der Übersetzung, und auch die Bildsprache ist einfach und stark. Mir haben die grundlegenden, sehr weit gehenden Äußerungen von Rudolf Steiner zu dem Thema eine Orientierung gegeben.

SK: Welche Resonanz kam Euch bisher schon vom Publikum entgegen?

Johannes Falk: Wir dürfen sagen, dass die Aufführungen sehr positiv aufgenommen wurden. Die Besucher kamen zahlreich und wir bekamen viele dankbare Rückmeldungen. 

SK: Wie geht die Tournee nun weiter? 

JF: Wir hatten meist Aufführungsorte, wo wir, wie in Stuttgart, ohne Übernachtung aufführen. Das ist bei unserer Gruppe mit 34 Mitwirkenden vorteilhaft. Im Jahr 2026 möchten wir etwas weiter reisen. Bereits geplante Termine sind im November in Witten, Kassel und Hamburg. Allerdings sind die Aufführungen noch nicht finanziert. Wir können also Unterstützung gebrauchen.

SK: Werdet Ihr weiter an dem Thema arbeiten? 

GF: Bisher haben wir Texte aus Kapitel 1 bis 11 der Apokalypse künstlerisch bearbeitet. Das nächste Programm könnte eine Fortsetzung sein, beispielsweise ab Kapitel 12, wo Figuren wie die Jungfrau, der Drache oder der Erzengel Michael auftreten. Wir finden es auf jeden Fall sehr lohnend, an diesem Thema dranzubleiben.
 

Zu den Personen:

Gioia Falk, Eurythmie-Ausbildung bei Elena Zuccoli. Bühnentätigkeit in München, Goetheanumbühne. Seit 1987 Tourneen in Europa, Russland, Südamerika, Afrika und Japan. Von 2008 bis 2025 künstlerische Gesamtleitung der Mysteriendramen am Goetheanum. 2012 bis 2017 Co-Generalsekretärin der AGiD. Seit 2008 Leitung der freien Eurythmie-Projektbühne am Goetheanum mit dem aktuellen Programm: Apokalyptische Reiter und Posaunen.

Johannes Falk, Eurythmie-Ausbildung bei Lea van der Pals, Bühnenarbeit in München, Heileurythmie-Studium. Goetheanumbühne ab 1989, dann Bühnenarbeit in freien Initiativen, seit 2008 in der Projektbühne Gioia Falk des Goetheanum.

Aufführungen:

12.11.2026 in Witten
13.11. 2026 im Anthroposophischen Zentrum Kassel 
14.11. 2026 im Rudolf-Steiner-Haus Hamburg

Weitere Tourdaten
finden Sie auf der Website des Eurythmie-Verbands: eurythmie.net/auffuehrungsdaten

Spendenkonto
Das Projekt ist auf Spenden angewiesen. Wenn Sie dafür spenden möchten:
Verein Haus Haldeck für die Kunst 
bei der PostFinance Bern
IBAN: CH44 0900 0000 6182 5834 2 / BIC: POFICHBE
Verwendungszweck: „Apokalypse“

Für abzugsfähige Spenden in Deutschland wenden Sie sich bitte an
Lisa Tillmann, lisatillmannnoSpam@posteo.de, Tel. +49 176 20 80 66 10

 

< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Aktuelle Beiträge

24.01.26 | Aurel Mothes

Eurythmie: Eine Ära neigt sich …

Viele ahnen es: Es sieht nicht gut aus für die Eurythmie! In einem Gesamtüberblick über die Entwicklung der Eurythmie schildert Aurel Mothes…

24.01.26 | J. und G. Falk | S. Knust

Reiter und Posaunen – im Gespräch mit Gioia und Johannes Falk

Die Apokalypse des Johannes ist ein anspruchsvolles biblisches Thema, handelt sie doch vom Ende unserer Zeit.…

24.01.26 | B. Krohmer | O. Girard

Festjahr für die Waldorfkindergärten – Jubiläumswebsite und Aktivitäten Interview mit Birgit Krohmer

Seit 100 Jahren finden Kinder Entwicklungsräume in Waldorfkindergärten. Im…

24.01.26 | Monika Elbert

Auf dem Weg zum Formwandel für die Kraft der Anthroposophie

Mitte Dezember fand im Grundsteinsaal im Goetheanum die erste öffentliche Darstellung der Arbeit des Konvents zu…

24.01.26 | Christoph von Zastrow

Vierzig Jahre Förderung der Waldorflehrerausbildung ‒ die StudienHilfe in der GinkgoStiftung

Eine nicht ganz ernst gemeinte Journalismusregel besagt: „Nur eine schlechte…

24.01.26

Adventstreffen der Jugendsektion in Deutschland auf dem Hof Wörme

Die Jugend und ihre heilige Pflicht
Der Einsatz für eine Neuorientierung des…

24.01.26

Gegen die »Entzauberung der Welt« Zu Aaron French: ›Max Weber, Rudolf Steiner and Modern Western Esotericism‹*

In unserer sich auf die Aufklärung berufenden Gesellschaft…

24.01.26 | John Bloom

Innere Wildnis | John Bloom

Künstliche Intelligenz und soziale Medien verändern das Verhältnis zu Sprache und ihrer Bedeutung. Sie fordern das menschliche Denken heraus. John…

Weitere News

Zur Uhlandshöhe 10  /  70188 Stuttgart
Telefon  +49 (0)711 / 164 31 -21
E-Mail  infonoSpam@agid.de

 

Newsletter
Youtube
Linked-In

Kontakt
Spenden
Mitglied werden

© ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND

ImpressumDatenschutz