Suche Mitgliedschaft Spenden

Volltextsuche

 
  • AGiD.Aktuell
    • Alle Beiträge
    • Aus den Zeitschriften
    • Forschungsförderung
    • Junge Anthroposophie
  • Anthroposophie
    • Was ist Anthroposophie?
    • Bewegung
    • Goetheanum
    • Rudolf Steiner
    • Anthroposophie im Gespräch
    • Zeitschriften & Medien
    • Veranstaltungen
  • Gesellschaft
    • Mitglied werden
    • Junge Anthroposophie
    • Fördermitgliedschaft
    • Aufgaben und Ziele
    • Fähigkeitsbildung
    • Forschungsförderung
    • Zusammenarbeit
    • Menschen und Organisation
    • Finanzen und Spenden
  • Kontakt
    • Geschäftsstelle
    • Stellenangebote
    • Arbeitszentren
    • Zweige
    • Netzwerk
< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Albert Steffen – modern gespielt

von Barbara Messmer | 12/16/2025

Das Theaterstück „Wir spielen Albert Steffen“ schuf eine Schauspielgruppe von sieben Auszubildenden aus Dornach. Sie führten es am 21. und 22. November 2025 im Frankfurter Rudolf-Steiner-Haus auf. Drei Dramen von Albert Steffen – „Das Viergetier“ (1924), „Ruf am Abgrund“ (1943) und „Karoline von Günderrode“ (1946) – wurden in gekürzter Fassung wiedergegeben, dazwischen Einblicke in den Vorgang ihrer Erarbeitung. Die Schauspieler*innen zeigten zum Beispiel, wie sie mit den Frauenrollen und dem Geschlechterverhältnis rangen, wie sie auch einmal feierten oder wie sie Bezüge zur eigenen Biografie herstellten. Albert Steffen behandelt jedes Thema dieser Dramen – Mord, Selbstmord und „Entscheidung auf Leben und Tod“ – bis in den nachtodlichen Bereich. Als Stilmittel dienten hierfür Eurythmie, Masken, neu komponierte, freie Musik und ein größerer Umbau des Saales. Drei professionelle Schauspieler ergänzten das junge Team. 

Die Inszenierung saß wie aus einem Guss und die schauspielerischen Leistungen waren sehr beeindruckend. So folgte ein eher erlesenes Publikum atemlos dem Verlauf und spendete frenetischen Beifall, auch dem Regisseur Gosha Gorgoshidze und der Sprachregisseurin Agnes Zehnter. Die beiden brachten die Schauspielausbildung „bühnenkunstamwort“ auf den Weg und leiten sie. Ihr erster Ausbildungskurs war vom Arbeitszentrum Frankfurt zu diesem Gastspiel eingeladen worden – das erste im Ausland und zugleich die letzte Aufführung des Stücks.

Die jungen Menschen aus mehreren Nationen stemmten den Hauptanteil an den bühnentechnischen Vorbereitungen. Sie agierten durchweg selbstständig und verantwortungsbewusst, sodass es eine Freude war, sie zu beherbergen. 2026 sind Auftritte dieses Kurses mit einem neuen Stück in Hamburg und Stuttgart geplant. „bühnenkunstamwort“ finanziert sich über Spenden, derer sie dringend bedarf.

Barbara Messmer 


 

Wenn Sie „bühnenkunstamwort“ gerne unterstützen möchten:
Spendenkonto in Deutschland
Kontoinhaber: Förderstiftung Anthroposophische Medizin
IBAN: DE93 4306 0967 7902 5550 00, BIC: GENODEM1GLS, GLS-Bank Bochum. 
Bitte unbedingt angeben, dass die Spende für „bühnenkunstamwort“ ist!

 

< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Aktuelle Beiträge

20.02.26 | K.-P. Freitag | S. Knust

Spiritualität und Praxis

Eine besondere Charakteristik der Anthroposophie ist die angestrebte Verbindung von tiefer Spiritualität mit konkreter Lebenspraxis. Genau diesem…

20.02.26 | Versch. Autoren

Erinnerungen an Michael Schmock

Vor einigen Tagen ist Michael Schmock verstorben. Nicht zuletzt als Generalsekretär der AGiD war er mit vielen Menschen verbunden. Es erinnern…

18.02.26 | Monika Elbert

Förderung von Forschungsprojekten und Nachwuchsforscher:innen

Stiftung zur Forschungsförderung | Nächster Abgabetermin ist der 30. April 2026  Der nächste Abgabetermin für…

18.02.26 | Keivan Azimi

Nicht verschlafen!

Persönliche Eindrücke aus der Arbeit mit Rudolf Steiners Vortrag „Was tut der Engel in unserem Astralleib?“ bei der internationalen Jugendsektions-Tagung in…

18.02.26 | Niklas Hoyme

Aus der Arbeit mit dem Jugendkurs

Ernst Lehrs (1894–1979), einer der Studierenden, die den ‹Pädagogischen Jugendkurs› initiierten, beschreibt in seiner Biografie ‹Gelebte…

03.02.26 | Arbeitskollegium

Zum Gedenken an Michael Schmock

Dem Stoff sich verschreibenHeißt Seelen zerreibenIm Geiste sich findenHeißt Menschen verbindenIm Menschen sich schauenHeißt Welten erbauen– R.…

24.01.26 | Aurel Mothes

Eurythmie: Eine Ära neigt sich …

Viele ahnen es: Es sieht nicht gut aus für die Eurythmie! In einem Gesamtüberblick über die Entwicklung der Eurythmie schildert Aurel Mothes…

24.01.26 | J. und G. Falk | S. Knust

Reiter und Posaunen – im Gespräch mit Gioia und Johannes Falk

Die Apokalypse des Johannes ist ein anspruchsvolles biblisches Thema, handelt sie doch vom Ende unserer Zeit.…

Weitere News

Zur Uhlandshöhe 10  /  70188 Stuttgart
Telefon  +49 (0)711 / 164 31 -21
E-Mail  infonoSpam@agid.de

 

Newsletter
Youtube
Linked-In

Kontakt
Spenden
Mitglied werden

© ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND

ImpressumDatenschutz