Suche Mitgliedschaft Spenden

Volltextsuche

 
  • AGiD.Aktuell
    • Alle Beiträge
    • Aus den Zeitschriften
    • Forschungsförderung
    • Junge Anthroposophie
  • Anthroposophie
    • Was ist Anthroposophie?
    • Bewegung
    • Goetheanum
    • Rudolf Steiner
    • Anthroposophie im Gespräch
    • Zeitschriften & Medien
    • Veranstaltungen
  • Gesellschaft
    • Mitglied werden
    • Junge Anthroposophie
    • Fördermitgliedschaft
    • Aufgaben und Ziele
    • Fähigkeitsbildung
    • Forschungsförderung
    • Zusammenarbeit
    • Menschen und Organisation
    • Finanzen und Spenden
  • Kontakt
    • Geschäftsstelle
    • Stellenangebote
    • Arbeitszentren
    • Zweige
    • Netzwerk
< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Anthroposophische Sozialimpulse in Osteuropa

Ein Kolloquium auf Einladung der AGiD in Bratislava/Slowakei

von Michael Schmock | 03/14/2020
Bratislava | Foto: Matthias Niedermann

Auf Anregung der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland und auf Anfrage verschiedener Landesvertreter*innen aus den europäischen Ostländern sowie mit Unterstützung der Sozialwissenschaftlichen Sektion in Dornach (Gerald Häfner) entstanden die Kolloquien „Dreigliederung Ost“. Das erste Treffen fand – wie berichtet – im Oktober 2019 in Budapest statt. Vom 29.2. bis zum 1.3. hatten nun Peter Neurath und Erich Sasinka nach Bratislava in die Slowakei eingeladen. Wieder kamen ca. 30 Landesvertreter*innen und initiativ-tätige Menschen aus acht Ländern. Von Rumänien bis Slowakei, von Georgien bis Österreich und von Serbien bis Ungarn sowie einige aus Deutschland. Michael Schmock begrüßte die Teilnehmenden und gab einen Impulsbeitrag zum Verständnis der Dreigliederung als gemeinsame Grundlage. Dabei bezog er sich auf die drei „Entfaltungsräume“ einer „Sozialen Zukunft“. Erstens die individuelle, freie Entfaltung und Entwicklung jedes einzelnen Menschen (in Form von Ideenbildung, kreativen Lösungen, Impulsen, Zielen, Motiven oder einem Bewusstsein für Zusammenhänge). Zweitens die gegenseitige Wertschätzung in einer Begegnungskultur (zum Beispiel: Einfühlungsvermögen, Akzeptanz, Vertrauen, Offenheit, Konsensfähigkeit und Gleichberechtigung). Sowie als drittes: Solidarität und Brüderlichkeit in der gegenseitigen Versorgung, Hilfestellung. Hier sind Hingabe, liebevolle Zuwendung, die Überwindung des Egoismus und Opferbereitschaft als innere Qualitäten gefragt. Die Frage an alle Teilnehmer*innen wurde gestellt: In welchen der drei Entfaltungsräume hat jeder konkrete, eigene Erfahrungen, bzw. wo und wie übt jeder in diesen drei Bereichen. Es folgten eine Fülle von individuellen Schilderungen, die wie ein Tableau die Dreigliederung als menschliche Seelengrundlage sichtbar machten. Im Weiteren gab es eine Vertiefung in drei Arbeitsgruppen zu Themen wie „Welcher Schulungsraum eröffnet eine Zukunftswahrnehmung?“ oder „Was verstehen wir unter Assoziationen? Wie werden sie gestaltet?“ Zu letzterem schilderte Mikheil Gethia aus Georgien seine berufliche Tätigkeit im Handel mit biologischen Nahrungsmitteln, wo er zwischen den Landwirten, dem Handel und den Verbrauchern immer wieder zu „Verständigungskonferenzen“ eingeladen hat, die inzwischen großflächig in Georgien praktiziert werden. Ein nächster Schritt bestand darin, dass wir uns eingehend mit dem Vorhaben „Ost-West-Konferenz, Wien 2022“ beschäftigt haben. Wolfgang Tomaschitz und Daniel Kennedy schilderten, mit welchen Motiven dieser Kongressimpuls antritt und in welchem Gestaltungsprozess sie sich derzeit befinden. Dazu werden Themen wie Mittebildung zwischen Ost und West, das Verhältnis zur Spiritualität, die digitale Welt, sowie Erde/Wirtschaft/Klima genannt. Es geht ihnen darum, anthroposophische Inhalte in Österreich ins Bewusstsein zu bringen (publik zu machen) und Rudolf Steiner mit seinen Perspektiven der Anthroposophie ins Gespräch zu bringen. Alle weiteren Formelemente und Konkretionen stehen noch aus. Auch ist die Anzahl der Menschen, die als Mitglieder der Anthroposophischen Landesgesellschaft in Österreich eine solche Unternehmung mittragen können, sehr gering. Mit einer groß angelegten Kampagne wurden jetzt ca. 300 Karten als Vorabinvestitionen gezeichnet. Das Wiener Konzerthaus fasst 3000 Plätze. Interessant war für mich die kompetente, einfühlsame Verständigung des Gesamtkreises über diese Initiative, die Vorgehensweise und der Duktus der Veranstaltung. Eine wertschätzende, kritische Betrachtung entstand, die wirklich helfen konnte. Irgendwie ist es auch prima, nicht nur über Sozialimpulse zu reden, sondern sie auch in einem solchen Kreis zu praktizieren. Die entstandene Arbeitsstimmung hat sehr dazu beigetragen, dass unbedingt ein weiteres Folgetreffen verabredet werden soll. Auch wurde der Deutschen Landesgesellschaft ausdrücklich dafür gedankt, dass sie über ihren „Ost-Fonds“ die Treffen ermöglicht. Nächster Termin: Februar 2021 in Serbien oder in Polen/Krakau. Wir eruieren noch. Michael Schmock (Vorstand der AGiD)

< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Aktuelle Beiträge

03.02.26 | Arbeitskollegium

Zum Gedenken an Michael Schmock

Dem Stoff sich verschreibenHeißt Seelen zerreibenIm Geiste sich findenHeißt Menschen verbindenIm Menschen sich schauenHeißt Welten erbauen– R.…

24.01.26 | Aurel Mothes

Eurythmie: Eine Ära neigt sich …

Viele ahnen es: Es sieht nicht gut aus für die Eurythmie! In einem Gesamtüberblick über die Entwicklung der Eurythmie schildert Aurel Mothes…

24.01.26 | J. und G. Falk | S. Knust

Reiter und Posaunen – im Gespräch mit Gioia und Johannes Falk

Die Apokalypse des Johannes ist ein anspruchsvolles biblisches Thema, handelt sie doch vom Ende unserer Zeit.…

24.01.26 | B. Krohmer | O. Girard

Festjahr für die Waldorfkindergärten – Jubiläumswebsite und Aktivitäten Interview mit Birgit Krohmer

Seit 100 Jahren finden Kinder Entwicklungsräume in Waldorfkindergärten. Im…

24.01.26 | Monika Elbert

Auf dem Weg zum Formwandel für die Kraft der Anthroposophie

Mitte Dezember fand im Grundsteinsaal im Goetheanum die erste öffentliche Darstellung der Arbeit des Konvents zu…

24.01.26 | Christoph von Zastrow

Vierzig Jahre Förderung der Waldorflehrerausbildung ‒ die StudienHilfe in der GinkgoStiftung

Eine nicht ganz ernst gemeinte Journalismusregel besagt: „Nur eine schlechte…

24.01.26

Adventstreffen der Jugendsektion in Deutschland auf dem Hof Wörme

Die Jugend und ihre heilige Pflicht
Der Einsatz für eine Neuorientierung des…

24.01.26

Gegen die »Entzauberung der Welt« Zu Aaron French: ›Max Weber, Rudolf Steiner and Modern Western Esotericism‹*

In unserer sich auf die Aufklärung berufenden Gesellschaft…

Weitere News

Zur Uhlandshöhe 10  /  70188 Stuttgart
Telefon  +49 (0)711 / 164 31 -21
E-Mail  infonoSpam@agid.de

 

Newsletter
Youtube
Linked-In

Kontakt
Spenden
Mitglied werden

© ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND

ImpressumDatenschutz