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Frauenrat trifft Female Future GAÄD

von Barbara Messmer | 18.12.2021
Die GAÄD-Autorinnen des Artikels in „Der Merkurstab“ 2/2021. Von links nach rechts: Angelika Maaser, Charlotte Steinebach, Silke Schwarz, Helene von Bremen, Carmen Eppel

Der Frauenrat der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland (gegründet 2013 im Arbeitszentrum Frankfurt) lud zwei Frauen von „Female Future“, einer Gruppe der Gesellschaft Anthroposophischer Ärztinnen und Ärzte in Deutschland (GAÄD), zu seinem Videocall am 20. November 2021 ein. Silke Schwarz, Ärztin in Bonn und Medizin-Dozentin an der Uni Witten/Herdecke, ist schon lange Begleiterin des Frauenrates. Mit ihr nahm Angelika Maaser, Gynäkologin und Psychotherapeutin in Berlin, teil. Sie arbeitet seit 2020 mit Carmen Eppel vom geschäftsführenden Vorstand der GAÄD zusammen, der seitdem paritätisch besetzt ist.

Anlass der Einladung war ein Artikel in der Zeitschrift „Der Merkurstab“ mit dem Titel „Frauen in der anthroposophischen Medizin“, der auf einer Online-Umfrage innerhalb der GAÄD basiert – sowie  ein Bericht in der selben Zeitschrift über ein Ärztinnen-Online-Treffen im März 2021 zum Thema „Wie wir sprechen, weiblich“.

Bei der gegenseitigen Vorstellung gab es bei fast allen Teilnehmerinnen eine Übereinstimmung: sie haben ihr feministisches und ihr anthroposophisches Engagement parallel betrieben, weil in der anthroposophischen Bewegung die Frauenfrage lange kein Thema war. Ihnen stachen die vielen Frauen an der Basis oder in dienenden Sparten sowie die Männerdominanz in Gremien und Führungspositionen ins Auge. In der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland ist in Gremien teilweise Parität erreicht, doch immer noch überwiegen Redner, Autoren, und Seminarleiter. Auch bei großen Ärzt_innentagungen treten hauptsächlich Männer auf. Oft heißt es: „Wir haben keine Rednerinnen gefunden“. Die beiden Ärztinnen berichteten jedoch, dass sie bei Nachfragen immer kompetente Frauen für Vorträge und Kurse fanden. Ihre Umfrage ergab, dass Ärztinnen jedoch Kurzvorträge und Dialoge bevorzugen.

Insgesamt gibt es mehr Frauen als Männer in der GAÄD, vor allem in den niedergelassenen Praxen; und beim Nachwuchs überwiegen deutlich junge Frauen. Die GAÄD befindet sich in Bezug auf das Frauenthema derzeit im Umbruch. Der Name ist zwar in „Gesellschaft anthroposophischer Ärztinnen und Ärzte“ umgewandelt worden, doch die Einführung der Gendersprache stieß und stößt doch auf mehr Hindernisse, als Angelika Maaser und Silke Schwarz gedacht hatten. Female Future arbeitet an diesen Aufgaben.

Im Anschluss an diese Diskussion stellte auch der Frauenrat seine Arbeit der letzten Jahre vor: Die Ausstellung der „Frauen für den Frieden“, Arbeit an Erkenntnisthemen wie „Der männliche und weibliche Ätherleib“ und die Unterschiede in den Wesensgliedern der Geschlechter.

Nach einer Stunde Austausch war klar: so viele gemeinsame Anliegen rufen direkt nach einer Zusammenarbeit von Frauenrat und Female Future GAÄD. Bei der Tagung „Ita Wegman neu bedacht – freier. weiblicher. fortschreiten.“, die für Februar 2022 in Kassel geplant ist, sind Frauenrätinnen zur Mitwirkung eingeladen. Das ist erst der Anfang!

Barbara Messmer | AG Arbeitszentrum Frankfurt, Mitglied im Frauenrat

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