Suche Mitgliedschaft Spenden

Volltextsuche

 
  • AGiD.Aktuell
    • Alle Beiträge
    • Aus den Zeitschriften
    • Forschungsförderung
    • Junge Anthroposophie
  • Anthroposophie
    • Was ist Anthroposophie?
    • Bewegung
    • Goetheanum
    • Rudolf Steiner
    • Anthroposophie im Gespräch
    • Zeitschriften & Medien
    • Veranstaltungen
  • Gesellschaft
    • Mitglied werden
    • Junge Anthroposophie
    • Fördermitgliedschaft
    • Aufgaben und Ziele
    • Fähigkeitsbildung
    • Forschungsförderung
    • Zusammenarbeit
    • Menschen und Organisation
    • Finanzen und Spenden
  • Kontakt
    • Geschäftsstelle
    • Stellenangebote
    • Arbeitszentren
    • Zweige
    • Netzwerk
< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Die Menschen sind die Erde

Sinja Jessberger zu ihrem von der AGiD geförderten Forschungsprojekt über ein neues Sehen der Natur

von Sebastian Knust | 18.02.2021
Sinja Jessberger

Sebastian Knust: Warum hast Du Dein Thema gewählt, was interessiert Dich daran?

Sinja Jessberger: Von zwei Richtungen her ist meine Forschungsfrage des neuen Sehens der Natur getragen: Mich bewegt die ökologische Situation unserer Erde tief, die Gesundheit und Fruchtbarkeit und Integrität der Landschaften unseres Planeten. Können wir dafür wieder einen Sinn kultivieren? Und auf der anderen Seite die Menschen, die wir ein entscheidender Teil der Ökologie sind. Die individuelle Beziehung zur Natur verstehe ich als ein wesentliches Element für die ökologische Entwicklung wie auch für meine menschliche Entwicklung. Die Natur, was lehrt sie mich? Ein Zweig, wie bewegt er mich? 

Ich habe begonnen, mit Freunden mit Kunst- und Naturbetrachtung zu arbeiten, die Wahrnehmung selbst als Kunst zu verstehen. Das hat eine Quelle in mir zum Sprudeln gebracht, aus der dann Fragen in die Welt sprudelten und Empfindungen sich in mich einprägten. Ich habe das Gefühl, mein Denken wird dadurch lebendiger.

 

SK: In welchem Zusammenhang steht Dein Thema zur Anthroposophie?

SJ: Das Thema steht in der Tradition von Goethes Weltanschauung und ist durch die Stufen der anthroposophischen Wahrnehmungsmeditation inspiriert. Was ich mit Neu Sehen meine: Es ist der Übergang – oder Sprung? – vom analytischen, zergliedernden Angucken, zu dem unser modernes Denken und Wahrnehmen in der Informationsgesellschaft erzogen wird, hin zu einem synthetischen, einem poetischen Sehen. Es geht dabei um die wesentliche Begegnung, in dem die Dinge als Ganzheiten sprechen, sprechend werden, und um die Wahrnehmungsfähigkeiten, die aus dieser Begegnung entspringen und für diese Begegnung gebildet werden. Das finde ich sehr interessant und diese Impulse möchte ich ins Psychologiestudium integrieren.

 

SK:  Hast Du durch die Beschäftigung mit Deinem Thema schon interessante Ideen oder Perspektiven gefunden? Möchtest Du eine oder mehrere mit uns teilen?

SJ: „Die Menschen sind die Erde“ – das durchdringt mein Denken seit vergangenen Sommer. Die Menschen in der Entfaltung ihrer Individualität zu unterstützen, das als Dienst an der Zukunft der Erde zu verstehen, erweitert sozusagen den Radius des Neuen Sehens. Die neue Frage geht also mehr in die Richtung: Was ist und wie entsteht eine Ökologie des Bewusstseins?

 

Sinja Jessberger, geboren 1994. Ursprünglich wollte ich Wahrheit und Schönheit studieren. Bin ich dem in meinen Studien- und Wanderjahren doch noch auf die Spur gekommen? Momentan vollende ich den Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapiewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke und arbeite beim Integrierten Begleitstudium für Spirituelle und Anthroposophische Psychologie. Im Kern meiner Ausbildung steht seit drei Jahren die Mitwirkung an sozial-künstlerischen Initiationswochen für junge Menschen in Deutschland und Gambia.

< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Aktuelle Beiträge

27.04.26 | O. Girard | F. Uhl | K. Schultz

„Aus welchen Impulsen wollen wir Zukunft gestalten?“

Die Anthroposophische Gesellschaft lädt herzlich ein zu den SOMMERTAGEN ANTHROPOSOPHIE in die Waldorfschule…

27.04.26 | O. Girard | S. Knust

Ein Fest der Sinne, Ideen und Begegnungen! | Über die Lange Nacht der Anthroposophie in Stuttgart

Am Samstag, 27. Juni, findet die „Lange Nacht der Anthroposophie“ in…

27.04.26 | G. Stocker | V. Popa

Interview mit Vlad Popa | Anthroposophische Gesellschaft in Rumänien

Im Rahmen eines dreitägigen Seminars zum Thema „Phänomenologische Astronomie“ der…

27.04.26 | Monika Elbert

Wir gratulieren von Herzen

Das Arbeitskollegium der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland gratuliert der weltweiten Waldorfkindergartenbewegung sehr herzlich zu…

27.04.26 | Barbara Scheffler

Festakt zum 150. Geburtstag von Emil Molt

Emil Molt ist Gründer der ersten Waldorfschule auf der Stuttgarter Uhlandshöhe im Jahr 1919. Zu einem Festakt anlässlich seines 150.…

27.04.26 | Christian Giersch

100 Jahre Leier-Impuls - Kulturschöpfung aus anthroposophischer Quelle

Lothar Gärtner, Kunstschreiner und Plastiker, und Edmund Pracht, Pianist und Komponist, begegneten sich…

27.04.26 | Lisa van Holsteijn

Artikel Junge Hochschule, Berlin, 6.–8. März 2026

Durch die enge Pforte des individuellen Verständnisses von Lisa van Holsteijn
Nachklang zum…

27.04.26 | N. Königs | M. Tannert

„Im Blick Eurythmie“ am Eurythmeum Stuttgart

Eurythmie bewegt sich im Raum zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem. Sie arbeitet mit den Zwischenräumen und sucht jene Bereiche,…

Weitere News

Zur Uhlandshöhe 10  /  70188 Stuttgart
Telefon  +49 (0)711 / 164 31 -21
E-Mail  infonoSpam@agid.de

 

Newsletter
Youtube
Linked-In

Kontakt
Spenden
Mitglied werden

© ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND

ImpressumDatenschutz