Suche Mitgliedschaft Spenden

Volltextsuche

 
  • AGiD.Aktuell
    • Alle Beiträge
    • Aus den Zeitschriften
    • Forschungsförderung
    • Junge Anthroposophie
  • Anthroposophie
    • Was ist Anthroposophie?
    • Bewegung
    • Goetheanum
    • Rudolf Steiner
    • Anthroposophie im Gespräch
    • Zeitschriften & Medien
    • Veranstaltungen
  • Gesellschaft
    • Mitglied werden
    • Junge Anthroposophie
    • Fördermitgliedschaft
    • Aufgaben und Ziele
    • Fähigkeitsbildung
    • Forschungsförderung
    • Zusammenarbeit
    • Menschen und Organisation
    • Finanzen und Spenden
  • Kontakt
    • Geschäftsstelle
    • Stellenangebote
    • Arbeitszentren
    • Zweige
    • Netzwerk
< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Die „Jungen Anthroposophen in Norddeutschland“ (JAN)

Kurzinterview mit dem Mitinitiator Johann Schmiedehausen.

von Sebastian Knust | 02/11/2022
Teilnehmerinnen auf den Jan-Treffen | Foto: Johanna Winkler

Sebastian Knust: Seit einiger Zeit triffst Du Dich mit jungen Mitmenschen regelmäßig zum „JAN-Kreis“ in Norddeutschland. Was ist das für ein Kreis und was hat Dich motiviert, ihn mit zu organisieren?

Johann Schmiedehausen: JAN steht für „Junge Anthroposophen Norddeutschland“. Wer in Norddeutschland aufgewachsen ist der weiß, wie wenige anthroposophische Tagungen und Seminare es dort gibt, besonders für junge Menschen. Vor anderthalb Jahren entstand aus der Familie Rüter heraus die Initiative, eine solche Möglichkeit der Begegnung zwischen Gleichgesinnten und der Auseinandersetzung mit der Anthroposophie zu schaffen. Aus einem wiederkehrenden Treffen mit ein paar Freunden von Tanja Rüter in der Küche ist nun ein Kreis von etwa 30 aktiven Menschen und weiteren Interessierten entstanden. Dankbar nutzen wir die Räumlichkeiten des Demeter-Hofs Wörme für unsere vierteljährlichen Wochenend-Treffen. Wir kommen am Freitagabend zusammen, laden für Samstag einen Gast ein, der mit uns zur Anthroposophie arbeitet, und blicken am Sonntag auf Erlebtes und das nächste Treffen. Wichtig ist uns für die Treffen neben der gedanklichen Arbeit auch Raum für Bewegung, Kunst und sinnvolle Tätigkeit zu haben. So wird gesungen, getanzt, es werden eurythmische Übungen gemacht, es wird von uns gekocht und zum Beispiel Brennholz gestapelt. Damit danken wir dem Hof auch für seine Gastfreundschaft.

Dieses Treffen mit zu organisieren, dazu hat mich die Herzlichkeit der Familie motiviert. Einem auch von mir erlebtem Bedürfnis stellen sie sich in einer offenen Art zur Verfügung. So ist ein Raum geöffnet, den wir eigenständig gestalten dürfen. Uns wird dort Potenzial in die Hände gelegt, mit der eigenen Bildung umzugehen. Dabei werden wir aber nicht alleingelassen, sondern interessiert von der Familie Rüter begleitet und von der AGiD bei den Reisekosten unterstützt. Zu begegnen, zu gestalten und zu lernen ist gerade mein besonderer Fokus. Diese Möglichkeit mit anderen zu teilen, motiviert mich, JAN mit zu organisieren.

SK: Welche Erfahrungen hast Du während den ersten Treffen gemacht? Gab es ein oder zwei einprägsame Erlebnisse?

JS: Ja, die gab es. Bei einem Treffen, noch in der Küche, fand ich die lockere Art, mit der inhaltlichen Arbeit umzugehen, sehr schön. Als wir an einen Punkt der Ermüdung kamen, wurde ohne viel Federlesen ein Lied angestimmt, dass wir alle kannten, und so war schnell wieder Kraft bei der Sache. Man organisiert sich eben mit seinen Fähigkeiten.

SK: Was sind Eure nächsten Schritte, können auch andere Interessierte mit einsteigen?

JS: Es gilt für uns in den nächsten Treffen herausfinden, wie wir inhaltlich tiefer gelangen können, ohne Neuen den Einstieg zu verwehren. Im Raume steht auch die Idee, uns im Sommer einmal für eine ganze Woche zu treffen und so auch der persönlichen Begegnung mehr Zeit einzuräumen.

Interessierte können auf Einladung aktiver Menschen dazukommen. Als „aktiv“ bezeichnen wir, wer bei den letzten Treffen dabei war und auf E-Mails antwortet. Wir wollen auf diese Weise eine Atmosphäre erhalten, die in der knappen Zeit eines Wochenendes gute Arbeit gewährleistet.

 

Johann Schmiedehausen, geboren im April 1996. Seine Waldorfschulzeit verbrachte er in Eckernförde und studierte anschließend Eurythmie. Neben seinem Engagement für die Anthroposophie jobbt er als Hochseilgarten-Sicherheitstrainer.

< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Aktuelle Beiträge

24.01.26 | Aurel Mothes

Eurythmie: Eine Ära neigt sich …

Viele ahnen es: Es sieht nicht gut aus für die Eurythmie! In einem Gesamtüberblick über die Entwicklung der Eurythmie schildert Aurel Mothes…

24.01.26 | J. und G. Falk | S. Knust

Reiter und Posaunen – im Gespräch mit Gioia und Johannes Falk

Die Apokalypse des Johannes ist ein anspruchsvolles biblisches Thema, handelt sie doch vom Ende unserer Zeit.…

24.01.26 | B. Krohmer | O. Girard

Festjahr für die Waldorfkindergärten – Jubiläumswebsite und Aktivitäten Interview mit Birgit Krohmer

Seit 100 Jahren finden Kinder Entwicklungsräume in Waldorfkindergärten. Im…

24.01.26 | Monika Elbert

Auf dem Weg zum Formwandel für die Kraft der Anthroposophie

Mitte Dezember fand im Grundsteinsaal im Goetheanum die erste öffentliche Darstellung der Arbeit des Konvents zu…

24.01.26 | Christoph von Zastrow

Vierzig Jahre Förderung der Waldorflehrerausbildung ‒ die StudienHilfe in der GinkgoStiftung

Eine nicht ganz ernst gemeinte Journalismusregel besagt: „Nur eine schlechte…

24.01.26

Adventstreffen der Jugendsektion in Deutschland auf dem Hof Wörme

Die Jugend und ihre heilige Pflicht
Der Einsatz für eine Neuorientierung des…

24.01.26

Gegen die »Entzauberung der Welt« Zu Aaron French: ›Max Weber, Rudolf Steiner and Modern Western Esotericism‹*

In unserer sich auf die Aufklärung berufenden Gesellschaft…

24.01.26 | John Bloom

Innere Wildnis | John Bloom

Künstliche Intelligenz und soziale Medien verändern das Verhältnis zu Sprache und ihrer Bedeutung. Sie fordern das menschliche Denken heraus. John…

Weitere News

Zur Uhlandshöhe 10  /  70188 Stuttgart
Telefon  +49 (0)711 / 164 31 -21
E-Mail  infonoSpam@agid.de

 

Newsletter
Youtube
Linked-In

Kontakt
Spenden
Mitglied werden

© ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND

ImpressumDatenschutz