Suche Mitgliedschaft Spenden

Volltextsuche

 
  • AGiD.Aktuell
    • Alle Beiträge
    • Aus den Zeitschriften
    • Forschungsförderung
    • Junge Anthroposophie
  • Anthroposophie
    • Was ist Anthroposophie?
    • Bewegung
    • Goetheanum
    • Rudolf Steiner
    • Anthroposophie im Gespräch
    • Zeitschriften & Medien
    • Veranstaltungen
  • Gesellschaft
    • Mitglied werden
    • Junge Anthroposophie
    • Fördermitgliedschaft
    • Aufgaben und Ziele
    • Fähigkeitsbildung
    • Forschungsförderung
    • Zusammenarbeit
    • Menschen und Organisation
    • Finanzen und Spenden
  • Kontakt
    • Geschäftsstelle
    • Stellenangebote
    • Arbeitszentren
    • Zweige
    • Netzwerk
< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Forschungsforum Spirituelle Ökologie

Die Stiftung zur Forschungsförderung richtet ihren Schwerpunkt aus. Der Artikel erschien zuerst in der Weihnachtsausgabe der "Mitteilungen".

von Monika Elbert | 17.01.2022
Stefan Ruf bei einem Kolloquium | Foto: M.Elbert

Welche Beiträge können aus der Anthroposophie zu den vor uns liegenden Transformationsherausforderungen geleistet werden? Es wird eine Vielfalt von Ansätzen für Neugestaltung auf allen Ebenen gebraucht. Technische Lösungen und Geoengineering alleine werden die Probleme nicht beheben. Vielmehr stellt sich die Frage: Ergreifen wir Initiative oder werden wir von Resignation ergriffen? Der Beitrag aus der Anthroposophie, als einem letzten Nebenstrom des dominanten naturwissenschaftlichen Hauptstroms, ist mit ihrem geisteswissenschaftlichen Blick auf den tiefen Sinnzusammenhang von Mensch und Welt eine unerlässliche Zukunftskraft in diesem Grenzgebiet. Ohne die Veränderung der inneren Haltung und ohne neue Beziehungsfähigkeit zur Welt kann äußerer Wandel kaum gelingen.

Wie kommt der Mensch durch das Ergreifen von Selbstverantwortung in eine tiefere Verbindung mit seiner Lebenswelt? Wie kann dafür ein Erwachen in tieferer Schicht gelingen?

Hierfür braucht es Forschungshaltung, konsequente Bewusstseinsarbeit, vielfältigste kreative Ansätze und Umsetzungsmodelle und vor allem Austausch der Erfahrungen. Denn die aus der Anthroposophie entwickelten Werte müssen an dieser Schwelle wieder grundsätzlich und neu befragt, bearbeitet und metamorphosiert werden, für eine Zukunft, die wir alle noch nicht kennen.

All dies gibt Anlass, dass wir von der Stiftung zur Forschungsförderung innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland uns zukünftig mehr in dem Bereich der Transformationsforschung engagieren möchten. Auftaktveranstaltung dazu war ein Klima-Forschungstag (Klima ist hier im weitesten Sinne atmosphärisch zu verstehen), der am 20. September in Stuttgart stattfand. Jungforscher, erfahrene Forscher, potenzielle Projektpartner, Veränderungsakteure, Unternehmer und Stiftungsverantwortliche waren dazu eingeladen. Initiativträger sind Monika Elbert, Stefan Ruf und Meinhard Simon. Die Überschrift des Tages lautete: Welchen Beitrag kann anthroposophische Forschung zu den vor uns liegenden gesamtgesellschaftlichen Transformationsaufgaben leisten? Was würde fehlen, wenn wir diesen geisteswissenschaftlichen Beitrag nicht erbringen würden? Oder anders gefragt: Wie entwickelt sich Anthroposophie angesichts der Herausforderungen der Zeit?

Es gilt hier also, neue Forschungsfelder zu erschließen, sie in ihrer Tiefe und spirituellen Dimension freizulegen und forschungserfahrene Menschen dafür zu gewinnen. Gerne würden wir auch junge Menschen nach ihrem Hochschulabschluss oder nach ihrer Ausbildung durch Vergabe von Stipendien dafür begeistern, sich mit entsprechenden Fragestellungen vertieft in die Anthroposophie einzuarbeiten. Begleitend braucht es dafür Mentoren/Mentorinnen, die wir gerne vermitteln wollen. Darüber hinaus möchten wir auch Forschungsgemeinschaften anregen und die Bildung von Netzwerken für den Erfahrungsaustausch ermöglichen.

Der Publikationsbereich sollte aus diesen Feldern weiter gestärkt und ausgebaut werden, damit mehr Beiträge aus der Anthroposophie in den öffentlichen Diskurs einfließen können. Auch wäre es sinnvoll, eine Plattform zu bilden, bei der die Forschungs- und Umsetzungsaktivitäten zusammenlaufen. Hier könnte ein Schulterschluss mit der World Goetheanum Association (WGA) gelingen, die an ähnlichen Fragen und Angeboten für die anlaufenden Praxisprojekte und Initiativen arbeitet. Aus der interaktiven Zusammenarbeit könnten sich gut weitere Potenziale erschließen. Verschiedenste Schritte in diese Richtung und weitere Treffen sind bereits geplant.

Monika Elbert  | Mitglied im Arbeitskollegium und Vorstand Stiftung zur Forschungsförderung

 

< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Aktuelle Beiträge

22.06.26 | M. Kahl | A. Schmitt

Die sechs Seelenübungen zur Erkraftung des Herzens – eine weltweite Initiative

Seit sieben Jahren entwickelt Andreas Schmitt gemeinsam mit einem wachsenden internationalen…

22.06.26 | Monika Elbert

Sommertage Anthroposophie in Bochum Für alle, die nicht dabei waren: Sie haben etwas verpasst!

Der Impuls dieser Tage an Deutschlands größter Waldorfschule war es, erlebbar zu…

22.06.26 | Redaktion

Werde Teil der Anthroposophischen Gesellschaft

Liebe Freunde der Anthroposophie, wir haben uns vonseiten des Arbeitskollegiums für dieses Jahr vorgenommen, an dem Wachstum…

22.06.26 | Jürgen Brau

Biografiearbeit im Berliner Seminar für Waldorfpädagogik

„Der Baum, der ich noch werden will“: Er wächst. Wie sind seine Äste, seine Blätter, seine Früchte beschaffen? Und wie…

22.06.26

Wohlwollen statt Wohlstand

Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, hat seine Studie zum Kindeswohl veröffentlicht. Deutschland ist auf Platz 25 von 37 bewerteten…

26.05.26 | O. Girard | S. Knust

Ein Fest der Sinne, Ideen und Begegnungen! | Über die Lange Nacht der Anthroposophie in Stuttgart

Am Samstag, 27. Juni, findet die „Lange Nacht der Anthroposophie“ in…

26.05.26 | O. Girard | F. Uhl | K. Schultz

„Aus welchen Impulsen wollen wir Zukunft gestalten?“

Die Anthroposophische Gesellschaft lädt herzlich ein zu den SOMMERTAGEN ANTHROPOSOPHIE in die Waldorfschule…

26.05.26 | Redaktion

Kampagne von weil´s hilft! Wir sind Millionen. Lasst uns entscheiden.

Ein Spargesetz ist geplant, mit weitreichenden Folgen für deine Versorgung. Und du wirst nicht gefragt?
…

Weitere News

Zur Uhlandshöhe 10  /  70188 Stuttgart
Telefon  +49 (0)711 / 164 31 -21
E-Mail  infonoSpam@agid.de

 

Newsletter
Youtube
Linked-In

Kontakt
Spenden
Mitglied werden

© ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND

ImpressumDatenschutz