Suche Mitgliedschaft Spenden

Volltextsuche

 
  • AGiD.Aktuell
    • Alle Beiträge
    • Aus den Zeitschriften
    • Forschungsförderung
    • Junge Anthroposophie
  • Anthroposophie
    • Was ist Anthroposophie?
    • Bewegung
    • Goetheanum
    • Rudolf Steiner
    • Anthroposophie im Gespräch
    • Zeitschriften & Medien
    • Veranstaltungen
  • Gesellschaft
    • Mitglied werden
    • Junge Anthroposophie
    • Fördermitgliedschaft
    • Aufgaben und Ziele
    • Fähigkeitsbildung
    • Forschungsförderung
    • Zusammenarbeit
    • Menschen und Organisation
    • Finanzen und Spenden
  • Kontakt
    • Geschäftsstelle
    • Stellenangebote
    • Arbeitszentren
    • Zweige
    • Netzwerk
< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Gesundheitsminister geht gegen Homöopathie und anthroposophische Medizin vor

Bundesgesundheitsminister Lauterbach (SPD) möchte die Homöopathie und damit auch Teile der anthroposophischen Medizin als Kassenleistung streichen. Die vermeintlichen Einsparungen von gerade einmal 10 Millionen Euro sollen helfen, das 3,2 Milliarden Euro große Finanzloch bei den Krankenkassen zu stopfen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Debatte und wie die Verbände für anthroposophische Medizin GAÄD und DAMiD reagieren.

von Sebastian Knust | 01/18/2024
Globuli | Foto: Pixabay

Jetzt Petition unterzeichnen

https://www.anthroposophische-gesellschaft.de/blog/homoeopathie-in-gefahr-jetzt-petition-unterzeichnen


„Es geht ums Prinzip“

Was ist passiert?

Homöopathie soll aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenversicherungen gestrichen werden. Dabei geht es weniger ums Geld als ums Prinzip: Die Allgemeinheit soll nicht für Medizin bezahlen, deren Wirksamkeit vermeintlich nicht belegt ist.

In einem kurzen Beitrag des NDR kommt Lauterbach zu Wort sowie ein Arzt, der mit Homöopathie arbeitet.
https://www.ardmediathek.de/video/ndr-info/lauterbach-will-homoeopathie-als-kassenleistung-streichen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9jZDM5MmIwZi01OTRmLTRkNzktOThiMi1lMGFhYjQ1Yjc4ZWU

In der „Tagesschau“ (ARD) gibt eine Gesundheitsexpertin Einschätzungen zu Intentionen Lauterbachs und Auswirkungen auf die Patienten und Patientinnen.
https://www.ardmediathek.de/video/tagesschau24/bundesgesundheitsminister-lauterbach-will-homoeopathie-als-kassenleistung-streichen/tagesschau24/Y3JpZDovL3RhZ2Vzc2NoYXUuZGUvMWM5NTFkNzctYTNkYi00NTUyLTlhNWItNDZiMjRlNTQ0MTI0


„Placebos einzusetzen ist unethisch“

Kommentare der Homöopathie-Kritiker

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wird der weltweit prominenteste Kämpfer gegen Homöopathie, der deutsch-britische Mediziner Edzard Ernst, interviewt, der seit Jahren Kampagnen gegen die Homöopathie und andere alternative Heilverfahren führt.
https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/homoeopathie-kehrtwende-von-lauterbach-placebos-sind-unethisch-19443361.html

Eine weitere prominente Kritikerin der Homöopathie, die Onkologie-Professorin Jutta Hübner, kommt in einem NDR-Interview zu Wort.
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Interview-Homoeopathie-zukuenftig-keine-Kassenleistung-mehr,audio1548446.html


Ländergesundheitsminister sprechen von „Nebelkerzen“

Kritik am Vorhaben

Laut der Tageszeitung „Die Zeit“ kommt von den Gesundheitsministern aus Baden-Württemberg und Bayern Kritik an Lauterbachs Vorstoß. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Homöopathie melden sich zu Wort. Sie warnen vor einer „Monokultur“ in Arztpraxen auf Kosten der Patienten und Patientinnen. Zudem würden politische „Nebelkerzen“ gezündet, um von anderen Problemen bei der Gesundheitsfinanzierung abzulenken, und es würde eine „scheinheilige Evidenz-versus-Kosten-Debatte“ angestoßen. „Die Kosten für homöopathische Behandlungen als Kassenleistung sind im wahrsten Wortsinne homöopathisch“, sagt der Chef des Apothekerverbands Nordrhein. Sie abzuschaffen, könnte die Kosten sogar steigern, weil alternative Therapien dann mit anderen erstattungsfähigen Arzneimitteln erfolgten, die teurer sind.
https://www.zeit.de/gesundheit/2024-01/gesetzliche-krankenversicherung-homoeopathie-bundesgesundheitsminister-karl-lauterbach-kritik


„Lauterbach segelt an Bedürfnissen von Patient:innen vorbei“

Reaktionen aus den anthroposophischen Verbänden und Firmen

Auszug aus der Stellungnahme des DAMiD: „Die pauschale Behauptung von Minister Lauterbach, dass anthroposophische Therapieverfahren nicht wissenschaftlich fundiert seien, ist nachweislich unzutreffend. Prof. K. Lauterbach verletzt damit Grundregeln eines wissenschaftlichen Diskurses. Er entfernt sich zudem mit seinen Forderungen für das Gesundheitssystem immer weiter vom Bürgerwillen, denn die Bürgerinnen und Bürger wünschen zu 70 % eine integrative Medizin im Gesundheitssystem. Pluralität ist das Lebenselixier einer diskursiven Wissenschaft und ebenso Grundlage eines qualitätsbezogenen Wettbewerbs, wie er es andernorts selbst fordert. Herausforderungen wie zunehmende Antibiotikaresistenzen, explodierende Arzneimittelkosten und Klinikbudgets können nicht allein mit einer industrie- und technikorientierten Denkweise gelöst werden, wie sie der derzeitige Gesundheitsminister vertritt. (…)

Wir weisen darauf hin, dass die Anthroposophische Medizin als System wissenschaftlich fundiert ist. Die höchste Evidenz gemäß Cochrane stellt das „Health Technology Assessment“ (HTA) dar, das für die Anthroposophische Medizin positiv ausfiel.“
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22105040

Gesellschaft anthroposophische Ärzte in Deutschland (GAÄD):
https://www.gaed.de/aktuell/stellungnahme

Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD):
https://www.damid.de/neuigkeiten/1403-lauterbach-segelt-an-beduerfnissen-von-patient-innen-vorbei.html

Die Stuttgarter Zeitung hat unter anderem die Gegenstimmen der beide großen anthroposophischen Arzneimittel-Hersteller Weleda und Wala eingefangen.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.weleda-und-wala-unternehmen-patienten-leiden-an-lauterbachs-homoeopathie-plaenen.3b351dff-5900-4d98-89e6-e43449c5a8a9.html


Aktiv für Homöopathie – Lauterbach stoppen

Was können wir tun?

Aktionsbündnis für den Erhalt von Homöopathie
Unterstützen Sie das Aktionsbündnis und setzen Sie selbst ein Zeichen mit vorbereiteten Aktionen von WEIL’S HILFT:
https://www.weils-hilft.de/informieren/lauterbach-will-krankenkassen-die-erstattung-von-homoeopathie-verbieten

E-Mail an den Minister
Hier finden Sie eine vorbereitete E-Mail an Karl Lauterbach:
https://www.weils-hilft.de/informieren/e-mail-an-das-bundesministerium-fuer-gesundheit

Telegram-Kanal
Der neu gegründete Telegram-Kanal informiert über Neuigkeiten und Kampagnen, die sich für die Homöopathie und anthroposophische Medizin einsetzen.
Anmeldung: https://t.me/+FhEU-sn1a944ZTFi

 

Sebastian Knust  |  AGiD, Kommunikation und Projektentwicklung

< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Aktuelle Beiträge

16.12.25 | Monika Elbert

Das Arbeitskollegium wünscht allen ein gesegnetes Weihnachtsfest

Liebe Freundinnen und Freunde der Anthroposophie! Gerne möchte ich Ihnen zu den nahenden Weihnachtstagen einen…

16.12.25 | Christine Rüter

Die Geburt des Neuen

In der großen Welt toben Kriege und Konflikte. In unserer kleinen anthroposophischen Welt hoffen wir, dass wir durch die Anthroposophie verschont bleiben.…

16.12.25 | P. Selg | C. Kaliks

Gelebte Verbindlichkeit

Peter Selg und Constanza Kaliks leiten die Allgemeine Anthroposophische Sektion am Goetheanum. Hier sprechen sie über Bild und Aufgabe der Hochschule…

16.12.25 | Christiane Haid

Reinkarnation und Karma in Geschichte und Gegenwart

Erschienen Weihnachten 2025 Zeitschrift STIL, 47. Jahrgang, Heft 4
Abonnieren Karma…

16.12.25 | Uwe Werner

Sinn und Gesinnung im demokratischen Denken | Spuren auf dem Weg zur Weihnachtstagung

Erschienen in Anthroposophie Vierteljahresschrift zur anthroposophischen Arbeit in…

16.12.25 | Martin Errenst

Arbeitsgemeinschaft der Naturwissenschaftler in der Anthroposophischen Gesellschaft

Im kommenden Jahr wird Ende Februar wie seit 1946 in jedem Jahr die Tagung Anthroposophischer…

16.12.25 | D. Fechner | K. Horn

Vom Geiste Michaels – 100. Jubiläum der Anthroposophie in Fürth

Fürth, am 28.09.2025 - An diesem schönen Herbsttag, einem Sonntag, wurde in der Dambacher Straße der Gründung des…

16.12.25 | Barbara Messmer

Albert Steffen – modern gespielt

Das Theaterstück „Wir spielen Albert Steffen“ schuf eine Schauspielgruppe von sieben Auszubildenden aus Dornach. Sie führten es am 21. und 22.…

Weitere News

Zur Uhlandshöhe 10  /  70188 Stuttgart
Telefon  +49 (0)711 / 164 31 -21
E-Mail  infonoSpam@agid.de

 

Newsletter
Youtube
Linked-In

Kontakt
Spenden
Mitglied werden

© ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND

ImpressumDatenschutz