Suche Mitgliedschaft Spenden

Volltextsuche

 
  • AGiD.Aktuell
    • Alle Beiträge
    • Aus den Zeitschriften
    • Forschungsförderung
    • Junge Anthroposophie
  • Anthroposophie
    • Was ist Anthroposophie?
    • Bewegung
    • Goetheanum
    • Rudolf Steiner
    • Anthroposophie im Gespräch
    • Zeitschriften & Medien
    • Veranstaltungen
  • Gesellschaft
    • Mitglied werden
    • Junge Anthroposophie
    • Fördermitgliedschaft
    • Aufgaben und Ziele
    • Fähigkeitsbildung
    • Forschungsförderung
    • Zusammenarbeit
    • Menschen und Organisation
    • Finanzen und Spenden
  • Kontakt
    • Geschäftsstelle
    • Stellenangebote
    • Arbeitszentren
    • Zweige
    • Netzwerk
< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Interview mit Gina Paysan

Stipendiatin der Stiftung zur Forschungsförderung der AGiD mit dem Forschungsprojekt zum Thema „Commoning und Soziale Dreigliederung“

von O. Girard | G. Paysan | 01/25/2025
Gina Paysan

Olivia Girard: Welches Thema haben Sie gewählt und warum, was interessiert Sie daran?

Gina Paysan: Für mein Forschungsprojekt habe ich das Thema „Commoning und Soziale Dreigliederung“ gewählt. Commoning bedeutet, dass sich Menschen freiheitlich, aufeinander bezogen und lebendig selbst organisieren, um gut miteinander auszukommen und füreinander das herzustellen, was sie zum Leben brauchen und wollen. Mich interessiert, welche Zusammenhänge, Berührungspunkte und Widersprüche es dabei zur Sozialen Dreigliederung nach Rudolf Steiner gibt, und forsche, inwiefern die beiden Ansätze einander dienlich sein können. Ich versuche in meinem Projekt Vorschläge und Richtungen für das jeweils andere zu finden. Zum Beispiel, wie das Rechts- und das Wirtschaftsleben praktisch ausgestaltet sein können, welche Bedeutungsveränderung „Geld“, „Eigentum“ und „Arbeit“ in beiden Ansätzen durchlaufen und ob der Aspekt des Gliederns hilfreich für das Commoning sein kann. Gleichzeitig ist es mir auch wichtig, zu überlegen, wo die beiden Ansätze in einem Spannungsverhältnis oder gar im Widerspruch zueinander stehen.
 

OG: In welchem Zusammenhang steht Ihr Thema mit der Anthroposophie?

GP: Das Thema stellt für mich einen Dialog zwischen anthroposophischen und anderen aktuellen gesellschaftskritischen Bewegungen dar und soll dazu beitragen, gemeinsame Verbindungs- und Handlungsmöglichkeiten zu erkunden und sichtbar zu machen.

 

OG: Haben Sie durch die Beschäftigung mit Ihrem Thema schon interessante Ideen oder Perspektiven gefunden? Möchten Sie eine oder mehrere mit uns teilen?

GP: Interessant finde ich, wie sich der Eigentumsbegriff bei genauer Betrachtung in verschiedene Facetten aufschlüsselt. Man kann ihn nicht einfach „auflösen“ oder „weglassen“, sondern muss sich stattdessen überlegen, was aus jeder einzelnen Facette werden soll.
 

OG: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute für Ihre Arbeit!

 

Gina Paysan (geb. 1997) hat nach einem FSJ in Costa Rica in Bernkastel-Kues an der Cusanus-Hochschule„Ökonomie und Soziale Verantwortung“ studiert. Anschließend hat sie drei Jahre in Mecklenburg-Vorpommern in einem Projekt gebaut, gegärtnert und gedacht und engagiert sich nun seit einigen Jahren in der Durchführung verschiedener Commons-Aktivitäten (Sommerschulen, Werkstätten, Buchprojekte). Aktuell lebt und forscht sie als Stipendiatin der AGiD in Witten.

< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Aktuelle Beiträge

20.02.26 | K.-P. Freitag | S. Knust

Spiritualität und Praxis

Eine besondere Charakteristik der Anthroposophie ist die angestrebte Verbindung von tiefer Spiritualität mit konkreter Lebenspraxis. Genau diesem…

20.02.26 | Versch. Autoren

Erinnerungen an Michael Schmock

Vor einigen Tagen ist Michael Schmock verstorben. Nicht zuletzt als Generalsekretär der AGiD war er mit vielen Menschen verbunden. Es erinnern…

18.02.26 | Monika Elbert

Förderung von Forschungsprojekten und Nachwuchsforscher:innen

Stiftung zur Forschungsförderung | Nächster Abgabetermin ist der 30. April 2026  Der nächste Abgabetermin für…

18.02.26 | Keivan Azimi

Nicht verschlafen!

Persönliche Eindrücke aus der Arbeit mit Rudolf Steiners Vortrag „Was tut der Engel in unserem Astralleib?“ bei der internationalen Jugendsektions-Tagung in…

18.02.26 | Niklas Hoyme

Aus der Arbeit mit dem Jugendkurs

Ernst Lehrs (1894–1979), einer der Studierenden, die den ‹Pädagogischen Jugendkurs› initiierten, beschreibt in seiner Biografie ‹Gelebte…

03.02.26 | Arbeitskollegium

Zum Gedenken an Michael Schmock

Dem Stoff sich verschreibenHeißt Seelen zerreibenIm Geiste sich findenHeißt Menschen verbindenIm Menschen sich schauenHeißt Welten erbauen– R.…

24.01.26 | Aurel Mothes

Eurythmie: Eine Ära neigt sich …

Viele ahnen es: Es sieht nicht gut aus für die Eurythmie! In einem Gesamtüberblick über die Entwicklung der Eurythmie schildert Aurel Mothes…

24.01.26 | J. und G. Falk | S. Knust

Reiter und Posaunen – im Gespräch mit Gioia und Johannes Falk

Die Apokalypse des Johannes ist ein anspruchsvolles biblisches Thema, handelt sie doch vom Ende unserer Zeit.…

Weitere News

Zur Uhlandshöhe 10  /  70188 Stuttgart
Telefon  +49 (0)711 / 164 31 -21
E-Mail  infonoSpam@agid.de

 

Newsletter
Youtube
Linked-In

Kontakt
Spenden
Mitglied werden

© ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND

ImpressumDatenschutz