Suche Mitgliedschaft Spenden

Volltextsuche

 
  • AGiD.Aktuell
    • Alle Beiträge
    • Aus den Zeitschriften
    • Forschungsförderung
    • Junge Anthroposophie
  • Anthroposophie
    • Was ist Anthroposophie?
    • Bewegung
    • Goetheanum
    • Rudolf Steiner
    • Anthroposophie im Gespräch
    • Zeitschriften & Medien
    • Veranstaltungen
  • Gesellschaft
    • Mitglied werden
    • Junge Anthroposophie
    • Fördermitgliedschaft
    • Aufgaben und Ziele
    • Fähigkeitsbildung
    • Forschungsförderung
    • Zusammenarbeit
    • Menschen und Organisation
    • Finanzen und Spenden
  • Kontakt
    • Geschäftsstelle
    • Stellenangebote
    • Arbeitszentren
    • Zweige
    • Netzwerk
< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

JAN-Treffen 22.–24. November 2024 – ein Erlebnisbericht

Ein letztes Mal im Jahr 2024 haben sich die Menschen der Initiative Junge Anthroposophen Norddeutschland im alten Schafstall in Wörme getroffen.

von Tjark Stichtenoth | 25.01.2025

Noch heute, fast zwei Wochen nach dem JAN-Treffen, klingt die Ruhe und der Frieden, den ich mehrmals im Jahr aus Wörme mitnehmen darf, in mir nach. Für mich war es das vierte Mal, dass ich teilnehmen durfte, und ich hatte mich schon im Vorfeld sehr auf die Menschen, die man nun doch schon sehr gut und persönlich kennt, auf das Ambiente und natürlich das Thema dieses Wochenendes gefreut.

Diesmal sollten die Jahrsiebte thematisiert werden, und nach einem gemütlichen Abend mit Gesang und leckerem Essen, an dem man neue Menschen kennenlernte und sich mit den alten Gesichtern wieder vertraut machte, begann am Samstagvormittag der Workshop mit Ernst Schuberth. Ernst, ein ehemaliger Waldorflehrer, studierter Physiker und Mathematiker, Berater der Bundesregierung zum Thema KI und Pionier für Waldorfpädagogik und Anthroposophie weltweit, führte uns in das Thema „Jahrsiebte“ Schritt für Schritt ein. Ich hatte zwar schon einmal von den siebenjährigen Entwicklungsphasen, in denen im Ersten das Wollen und anschließend das Fühlen und dann das Denken im Vordergrund steht, gehört, durfte nun aber wirklich in diese Welt eintauchen und erkennen, wie viele Parallelen ich in meinem Aufwachsen in den letzten Jahren wiederfinden konnte. Ein besonderes Beispiel liegt für mich in der Faszination der Geometrie, die ich ab dem Beginn der sechsten Klasse entwickelt habe. Ernst Schuberth erklärte uns, wie Kinder zunächst durch Formenzeichnen und Formenlaufen an das Thema herangeführt werden, um schließlich diese Formen so zu verinnerlichen, dass sie sie fühlen können. Gerade das kann ich bis heute nachempfinden. Geometrische Formen lösen in mir, je nachdem welche, ein Gefühl aus, das ich direkt mit ihren Eigenschaften verbinden kann und das mir hilft, mich den mathematischen Problemen zu nähern. Das war für mich bisher auch selbstverständlich, dass es dafür jedoch eine pädagogische Grundlage gibt, hat mich sehr fasziniert. Ähnlich verhielt es sich mit den Farben unserer Klassenräume in den jeweiligen Jahrgangsstufen, Persönlichkeitsfacetten in bestimmten Altersstufen und vielem mehr.

Schließlich ging ich sehr inspiriert aus dem Tag heraus und durfte am Sonntagmorgen noch lernen, welche Facetten grob ab dem 22. Lebensjahr, in der Anthroposophie das Jahrsiebt der Ich-Entwicklung, in den Vordergrund rücken. Mit meinen 21 Jahren bin ich gespannt, wie sich die nächsten Lebensjahre entwickeln werden, und bin sehr froh, nun etwas bewusster an diesen Lebensschritt herantreten zu können.
Mittags klang das JAN-Treffen dann mit einem gemeinsamen Essen aus. Ich bin sehr dankbar für diese Gemeinschaft, die hier im alten Schafstall regelmäßig gelebt wird, und freue mich, im März all diese tollen Menschen wiedersehen zu dürfen.

Tjark Stichtenoth


Bei Fragen und Interesse meldet Euch bitte bei Nadine Schott und Tanja Rüter, Orga-Team der JAN-Initiative, unter: jan-initiativenoSpam@posteo.de

Die Initiative freut sich auch über finanzielle Unterstützung, um weiterhin Seminare organisieren zu können. Ein aktuelles Projekt ist die Erstellung einer Website, wofür momentan Geld gesammelt wird.
Bankverbindung: GLS BANK, IBAN : DE08 4306 0967 0012 4126 00, BIC: GENODEM1GLS

< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Aktuelle Beiträge

26.05.26 | O. Girard | S. Knust

Ein Fest der Sinne, Ideen und Begegnungen! | Über die Lange Nacht der Anthroposophie in Stuttgart

Am Samstag, 27. Juni, findet die „Lange Nacht der Anthroposophie“ in…

26.05.26 | O. Girard | F. Uhl | K. Schultz

„Aus welchen Impulsen wollen wir Zukunft gestalten?“

Die Anthroposophische Gesellschaft lädt herzlich ein zu den SOMMERTAGEN ANTHROPOSOPHIE in die Waldorfschule…

26.05.26 | Redaktion

Kampagne von weil´s hilft! Wir sind Millionen. Lasst uns entscheiden.

Ein Spargesetz ist geplant, mit weitreichenden Folgen für deine Versorgung. Und du wirst nicht gefragt?
…

26.05.26 | O. Girard | Dr. Schmidt-Troschke

Interview zur Aktion „weil’s hilft!“

Die Anthroposophische Medizin braucht uns jetzt
Olivia Girard: Warum hat sich die Kampagne „weil’s hilft!“…

26.05.26 | Martin-Günther Sterner

Die anthroposophische Medizin braucht Sie

Seit vielen Jahren erlebe ich in meiner Arbeit als klinisch tätiger anthroposophischer Arzt die segensreiche integrative Verbindung…

26.05.26 | S. Knust | K. P. Freitag

Sozial-innovativ durch Spiritualität

Wie lassen sich Spiritualität und praktisches Leben verbinden? Diese Frage bildete die Grundlage für ein intensives Wochenende im…

26.05.26 | S. Hasler | O. Girard

Interview mit Stefan Hasler über die Eurythmie als Kunstimpuls

Die Eurythmie gehört zu den zentralen künstlerischen Impulsen der Anthroposophie. Als Bewegungskunst, die Musik…

24.05.26 | Dr. Karin Michael

Kinderärztin Dr. Karin Michael unterstützt Kampagne zum Erhalt von Homöopathie und anthroposophischer Medizin in Deutschland

Mit der Initiative „Mittwochsmärsche der…

Weitere News

Zur Uhlandshöhe 10  /  70188 Stuttgart
Telefon  +49 (0)711 / 164 31 -21
E-Mail  infonoSpam@agid.de

 

Newsletter
Youtube
Linked-In

Kontakt
Spenden
Mitglied werden

© ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND

ImpressumDatenschutz