Suche Mitgliedschaft Spenden

Volltextsuche

 
  • AGiD.Aktuell
    • Alle Beiträge
    • Aus den Zeitschriften
    • Forschungsförderung
    • Junge Anthroposophie
  • Anthroposophie
    • Was ist Anthroposophie?
    • Bewegung
    • Goetheanum
    • Rudolf Steiner
    • Anthroposophie im Gespräch
    • Zeitschriften & Medien
    • Veranstaltungen
  • Gesellschaft
    • Mitglied werden
    • Junge Anthroposophie
    • Fördermitgliedschaft
    • Aufgaben und Ziele
    • Fähigkeitsbildung
    • Forschungsförderung
    • Zusammenarbeit
    • Menschen und Organisation
    • Finanzen und Spenden
  • Kontakt
    • Geschäftsstelle
    • Stellenangebote
    • Arbeitszentren
    • Zweige
    • Netzwerk
< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Sprechen mit einem Haus

Kunstprozess im Haus der Christengemeinschaft Stuttgart Mitte.

von Aliki Kristalli | 09/14/2023
Installation aus gefundenen Objekten im Haus der Christengemeinschaft Stuttgart Mitte

Stuttgart war Ausgangsort für Vieles in der anthroposophischen Bewegung. Auch das erste Haus der Christengemeinschaft wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts in Stuttgart-Mitte gebaut und hat den Aufbau der Christengemeinschaft – Bewegung für religiöse Erneuerung – beherbergt.

In diesem Haus hat sich dieses Jahr über fünf Monate eine Gruppe vorwiegend junger Studierender des campusA Stuttgart um den Künstler Florian Klette versammelt, die mit dem Haus in ein künstlerisches Gespräch gegangen ist: Das Haus betasten, erspüren, wahrnehmen, mit ihm in Berührung kommen. Schnell zeigte sich, dem formreichen Gebäude soll nichts hinzugefügt werden. Vielmehr schien das Kleid vieler fester, gewachsener Formen nach Wandlung zu rufen. Umstellen, wegstellen, abnehmen und lösen, ablösen, abdecken, ent-decken, apo-kalyptein, Apokalypse. Wie finden wir zurück zu dem, was allem als Substanz zugrunde liegt? Wie finden wir immer neu hin zu lebendiger Substanz?

Wir wissen noch nicht, wie sich eine neue zukunftsfähige Form um einen neuen Geist kleiden will, aber die Dinge zu bewegen, brachte Frappierendes hervor, inspirierte zu Umstülpungen, zu neuen bewegten Eindrücken und Ideen. Es öffneten sich reiche Erfahrungen um die Frage, ob moderne Räume, welche ein spirituelles Leben beheimaten, aus diesem heraus immer wieder auf ihre Zeitlichkeit befragt werden wollen und dann selbst „mitteilen“, welche Veränderungen sie brauchen.

Bewegungen dürfen ihre Häuser auf Rollen stellen, sie dürfen ihre Häuser zum Wagen machen oder aus ihnen ausziehen oder neu in sie einziehen. Es braucht freien Atem und den Willen, hineinzugreifen. Dass die Gruppe mit Florian Klettes behutsam koordinierender Begleitung so frei wirken durfte, in wirklich inspirierte Prozesse hineinfand und trotz provokanter Eingriffe von den Menschen in der Gemeinde gelassen wurde, war sehr beeindruckend, sehr impulsierend und zu jeder Erneuerung sehr ermutigend!

Aliki Kristalli | Pfarrerin der Christengemeinschaft, Gemeinde Stuttgart-Mitte

< nächster Eintrag
vorheriger Eintrag >

Aktuelle Beiträge

16.12.25 | Monika Elbert

Das Arbeitskollegium wünscht allen ein gesegnetes Weihnachtsfest

Liebe Freundinnen und Freunde der Anthroposophie! Gerne möchte ich Ihnen zu den nahenden Weihnachtstagen einen…

16.12.25 | Christine Rüter

Die Geburt des Neuen

In der großen Welt toben Kriege und Konflikte. In unserer kleinen anthroposophischen Welt hoffen wir, dass wir durch die Anthroposophie verschont bleiben.…

16.12.25 | P. Selg | C. Kaliks

Gelebte Verbindlichkeit

Peter Selg und Constanza Kaliks leiten die Allgemeine Anthroposophische Sektion am Goetheanum. Hier sprechen sie über Bild und Aufgabe der Hochschule…

16.12.25 | Christiane Haid

Reinkarnation und Karma in Geschichte und Gegenwart

Erschienen Weihnachten 2025 Zeitschrift STIL, 47. Jahrgang, Heft 4
Abonnieren Karma…

16.12.25 | Uwe Werner

Sinn und Gesinnung im demokratischen Denken | Spuren auf dem Weg zur Weihnachtstagung

Erschienen in Anthroposophie Vierteljahresschrift zur anthroposophischen Arbeit in…

16.12.25 | Martin Errenst

Arbeitsgemeinschaft der Naturwissenschaftler in der Anthroposophischen Gesellschaft

Im kommenden Jahr wird Ende Februar wie seit 1946 in jedem Jahr die Tagung Anthroposophischer…

16.12.25 | D. Fechner | K. Horn

Vom Geiste Michaels – 100. Jubiläum der Anthroposophie in Fürth

Fürth, am 28.09.2025 - An diesem schönen Herbsttag, einem Sonntag, wurde in der Dambacher Straße der Gründung des…

16.12.25 | Barbara Messmer

Albert Steffen – modern gespielt

Das Theaterstück „Wir spielen Albert Steffen“ schuf eine Schauspielgruppe von sieben Auszubildenden aus Dornach. Sie führten es am 21. und 22.…

Weitere News

Zur Uhlandshöhe 10  /  70188 Stuttgart
Telefon  +49 (0)711 / 164 31 -21
E-Mail  infonoSpam@agid.de

 

Newsletter
Youtube
Linked-In

Kontakt
Spenden
Mitglied werden

© ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT IN DEUTSCHLAND

ImpressumDatenschutz