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Was uns verbindet: das geistige Streben eines jedes Einzelnen

Mitglieder-Interview mit Angelika Sandtmann

von Sebastian Knust | 18.09.2020
Angelika Sandtmann, Foto: S.Knust

In dieser neuen Rubrik befrage ich Mitglieder zur Anthroposophischen Gesellschaft und erhalte kurze und persönliche Einblicke in eine bewegte und tiefe Beziehung.

 

Sebastian Knust: Was ist für Sie das Besondere an der Anthroposophischen Gesellschaft, was berührt Sie?

Angelika Sandtmann: Mich berührt das besondere Freiheitsmoment in der Anthroposophischen Gesellschaft. Was ihre Mitglieder verbindet, sind nicht äußere Zwecke oder kollektive Glaubensbekenntnisse, sondern das individuelle geistige Streben jedes Einzelnen. Auf dieser Grundlage entsteht eine ganz andere Gemeinschaft. 

SK: Warum sind Sie Mitglied in der Anthroposophischen Gesellschaft geworden, was war das Hauptmotiv?

AS: Durch die Begegnung mit einer anthroposophischen Studentengruppe stieß ich in den frühen 1980er Jahren auf die Anthroposophie, fing sogleich Feuer und engagierte mich fortan auch in der überregionalen Studentenarbeit. In diesem Milieu fand ich zunächst alles, was mir für eine Vertiefung in die Anthroposophie wichtig erschien. Einige Jahre später bemerkte ich jedoch, dass zur Pflege der Anthroposophie und der Verwirklichung umfangreicher Projekte noch weit mehr gehört: Kontinuität und Verlässlichkeit – bis in die Finanzen hinein – über einen viel längeren Zeitraum sowie eine große Gemeinschaft von Menschen mit einer Vielfalt an unterschiedlichen Zugangswegen. Dies konnte die Studentenarbeit allein nicht leisten. Umso dankbarer war ich, dass sich eine Gesellschaft dieser Aufgaben schon seit Langem annimmt und wurde mit 26 Jahren Mitglied.

SK: Wie sehen Sie die Zukunft der Anthroposophischen Gesellschaft, was möchten Sie beitragen?

AS: Fehlende Weltoffenheit, Vergangenheitsorientierung und mangelnder Mut zur Erkenntnis verschütten in der Anthroposophischen Gesellschaft leider allzu oft das Potenzial, das in ihr liegt. Es ist mir ein Herzensanliegen, mit dazu beizutragen, dass sich das ändert. Für essenziell halte ich dabei die Förderung individueller Fähigkeitsbildung. So setze ich mich im Rahmen des Zukunftsprozesses der AGiD dafür ein, dass noch mehr junge Menschen die Möglichkeit bekommen, durch ein Stipendium ein Jahr lang ihre Forschungsfrage im Zusammenhang mit Anthroposophie verfolgen zu können.   

SK: Vielen Dank!

 

Angelika Sandtmann, geboren 1962, wohnt in Simmern im Hunsrück. Seit 2014 Mitglied im Vorstand der AGiD mit den Schwerpunkten Forschungsförderung und Publikationsorgane. Studium der Germanistik und Philosophie, langjährige Mitarbeit in der Redaktion der Zeitschrift „die Drei“, heute deren Herausgeberin, arbeitet forschend und geschäftsführend im Friedrich von Hardenberg Institut für Kulturwissenschaften in Heidelberg.

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